Curacao - Das Unterwasserparadies der Karibik

Curacao, eine 444 km² große niederlänische Karibikinsel, die für ihre Strandbuchten und weitläufigen Korallenriffe mit zahlreichen Meerestieren bekannt ist. Die Hauptstadt Willemstad glänzt mit pastellfarbener Kolonialarchitektur und der Königin - Emma - Brücke. Die Stadt bildet das Tor zu den Stränden im Westen, darunter die Blue Bay. Die wahre Schönheit der Insel beruht nicht auf dem, was man alles unternehmen kann, sondern auf die Möglichkeit, es zu entdecken. Das für uns Außergewöhnlichste der Insel waren gar nicht so die Strände, sondern die Unmengen an Kakteen.


Auch hier sollte man sich einen geeigneten Mietwagen holen, wie zum Beispiel ein ATV oder ein Allrad, denn so lässt sich ganz bequem die karibische Savanne erkunden.

Unsere Unterkunft war im angesagten "Pietermaai Viertel", das aus einer Mischung aus pastelligen und abwechselnd herunter gekommenen und modernen Häusern besteht.


Unser Loft hat uns für sieben Tage 544 Euro gekostet.

Dushi Pietermaai Apartments


Willemstad


Die Stadt liegt am Südwestufer der Insel und besitzt einen natürlichen Hafen, der durch die "Sint Annabaai" abgeschirmt wird. Die beiden gegenüberliegenden Stadtteile Otrabanda und Punda werden durch die Königin-Emma-Brücke verbunden.


Die farbenfrohe Handelskade ist ein bekanntes Aushängeschild von Willemstad. Die schmalen Kolonialbauten gehören wie die Altstadt zum Unesco-Weltkulturerbe.


Königin-Emma-Brücke


Die Pontonbrücke, genannt auch als die "Swinging Old Lady" ist die nächste Ikone Willemstads und gleichzeitig ein weltweites Unikat. Auf 16 Pontonbooten treibt die Brücke und wird dann geöffnet, wenn Schiffe in den Hafen einfahren wollen.


Pietermaai - Curacaos Szenebezirk


Dank seiner bonbonfarbenen Fassaden und malerischen Gassen, ist dieses Viertel bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt. Der Ortsteil östlich der berühmten Königin-Emma-Brücke eignet sich perfekt, um den Tag in einem der zahlreichen Restaurants oder einer der angesagten Bars ausklingen zu lassen. Die vielen kleinen Restaurants in diesem Viertel, machten alle einen sehr gemütlichen Eindruck und erschwerten uns täglich die Entscheidung, wo wir hingehen sollen. Tipp: Ginger

Mundo Bizarro


Die besten und schönsten Strände auf Curacao


Cas Abao Beach


Dieser war für uns eines der schönsten Sandstrände im Westen der Insel. Wenn man von der Hauptstraße abfährt, erreicht man die Bucht in ca. 10 Minuten. Cas Abao bietet einen weissen Sandstrand und kristallklares Wasser. Ebenfalls findet man hier eine Bar, ein Restaurant, Toiletten und Duschen.


Playa Kalki


In einem Fels gemeiselte Treppe führt zu dieser wunderschönen Bucht. Diese ist bei Schnorchlern und Tauchern sehr beliebt. Ein kleiner Imbiss und eine Tauchschule findet man ebenfalls hier. Etwas weiter hinten am Strand führt eine Treppe hinauf zur "Hulanda Lodge". Der Ausblick von der Lodge ist atemberaubend.


Playa Forti


Direkt vom Parkplatz aus überblickt man die schönsten Buchten des westlichen Teils der Insel und die vielen Fischerboote im karibischen Meer. Der Strand bietet braunen grobkörnigen Sandkiesel und fast keinen Schatten. Über eine kleine Treppe und einer Rampe gelangt man zum Strand.


Playa Lagun


Diese herrliche Bucht ist bei Einheimischen, Schnorchlern, Tauchern und Fischern sehr beliebt. Sie liegt in der Nähe des Dorfes "Lagoon" im Nordwesten der Insel. Die felsigen Klippen, entlang des langen schmalen Kanals sind die Heimat zahlreicher Rifffischarten.


Playa Kenepa


Playa Kenepa besteht aus zwei Stränden, Kenepa Grandi (Grote Knip) und Kenapa Chiki (Kleine Knip). Es führt nur eine Straße zu den Stränden, von daher sind sie sehr isoliert.


Kenepa Chiki befindet sich auf der Westseite der Insel zwischen den Dörfern, Westount und Lagun, ungefähr 50 Autominuten von Willemstad entfernt. Es ist ein kleiner Strand, der an einer Bucht und zwischen Felsen liegt.


Kenepa Grandi liegt nur wenige Autominuten (ca.1km) von Kenepa Chiki entfernt. Der Strand liegt in einem Tal und ist wie fast alle Strände auf Curacao öffentlich.



Playa Piskado


Wenn man von Willemstad in Richtung Westpunt fährt und man an bemalte Bäume, in einer Art von Oktopusse sieht, dann ist man am Playa Piskado / Playa Grandi. Dieser Strand wird von einem Steg in der Mitte der Bucht gekennzeichnet. Das besondere an diesem kleinen feinen Strand ist, das man hier mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf mehrere Wasserschildkröten trifft.

Kleiner Tipp: Badeschuhe nicht vergessen, da der Einstieg ins Wasser sehr felsig ist und der Strand selbst, aus Korallengestein besteht.


Santa Barbara


Ein schöner Strand mit super klarem Wasser. Früher war dieser frei zugänglich. Heute verlangt das Resort eine Gebühr von $15 für das Auto und nochmal eine Gebühr für den Zugang zum Strand von $10. Der unberührte Strand hat eine Länge von nur 450 Metern, aber er läd zum Entspannen ein und man hat einen super Blick auf Yachten und Segelboote. Hier schwimmt man in einer warmen, blauen Lagune die geschützt ist.


Playa Porto Mari


Dieser Strand befindet sich auf einem Privatgrundstück, der Porto Mari Plantage, an der Westküste. Am Strand befindet sich wieder eine Tauchschule, so wie an fast jedem Strand auf der Insel. Täglich ist er von 9:30 Uhr -18:30 Uhr geöffnet und eine Strandbar bietet eine große Auswahl an tropischen Getränken und Snacks. Der Zugang zum Strand kostet 5NAf (2,40 Euro) und für die Liegen zahlt man extra noch 6NAf (2,90 Euro).


Weitere Strände wie den Jan Thiel Beach, Blue Bay Beach, Daaibooi Baai und auch den Kokoma Beach findet man auf Curacao. Leider war unsere Zeit zu kurz um auch diese zu besuchen.

 

Brennerei Landhuis Chobolobo


Blue Curacao ist eines der berühmtesten Liköre der Welt. Das Chobolobo Landhaus aus 1900 ist die Heimat des Likörs und auch eines der wenigen auf der Insel, das kostenlos zu besuchen ist. Ein Besuch in der Brennerei ist eine Reise durch die lokale Geschichte. Hier erfährt man alles über den Senior Likör, desen Geschmack und wie er 1896 hergestellt wurde.

 

Wetter, Klima und Lage


Curacao ist cirka 60 km vom Festland (nördlich von Venezuela und nordöstlich von Kolumbien) entfernt. Westlich von Curacao befinden sich die Insel Aruba und östlich die Insel Bonaire.


Die Jahresmittelwerte der Luft liegen bei 27 Grad Celsius. Tagsüber erwärmt sich die Luft auf 29-32 Grad und sinkt nachts auf 24-26 Grad. Die heißesten Monate sind August und September, da kommt es schon vor, das die Temperaturen auf 35 Grad steigen. Eine richtige Regenzeit mit tagelangem Dauerregen kennt man hier nicht. Kurze, heftige Regenschauer fallen das ganze Jahr über, wenn auch selten. Das sie in den Monaten Oktober bis Dezember vermehrt auftreten, liegt an den Ausläufern der Hurrikans. Tropenstürme sind auf Curacao kein Thema, denn die Insel liegt abseits der Hurrikanzone.


Anreise


Mit dem Flieger gestaltet sich die Anreise nach Curacao ziemlich einfach. Ab jeder deutschen Großstadt fliegt euch eine Fluggesellschaft auf direktem Wege ins Paradies. Allerdings ist mindestens ein Zwischenstopp (meistens in Amsterdam) unumgänglich. Wir haben uns damals ( November 2019) für einen Flug mit Lufthansa von Frankfurt über Bogota entschieden. Hinweis: Eine Gelbfieberimpfung ist nur bei der Einreise nach Curacao erforderlich, wenn die Anreise über Südamerika erfolgt.

( Zwischen den Inseln Bonaire, Aruba und Curacao sind wir mit "Divi Divi Air" geflogen.)


 

Ich hoffe euch hat der Bericht über Curacao gefallen? Und wenn ihr Fragen habt oder einfach nur einen Kommentar hinterlassen wollt, dann würde ich mich sehr freuen.

Eure Sandra


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